Glühausrüstung - Widerstand

WIDERSTAND

DIN EN 10052 gibt Auskunft über den Begriff der Wärmebehandlung

Sie ist eine Folge von Schritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften oder seines Gefüges herbeizuführen. Viele Stähle, zum Beispiel die im Kraftwerks-, Apparate- oder Rohrleitungsbau verwendeten warmfesten Stähle, erhalten nach dem Schweißen oder Verformen meist erst durch eine Wärmebehandlung wieder die geforderten mechanischen Eigenschaften und Gütewerte zurück.

Nach dem Anwendungsort der Wärmebehandlung wird zwischen ortsfesten und ortsbeweglichen Erwärmungseinrichtungen unterschieden. Ortsfeste Erwärmungseinrichtungen werden hauptsächlich in der Werkstattfertigung eingesetzt: in einem Ofen wird das ganze Bauteil wärmebehandelt. Ortsbewegliche Erwärmungseinrichtungen werden beim Zusammenbau der vorgefertigten Teile meist auf der Baustelle eingesetzt. Hier sind örtliche bzw. partielle Wärmebehandlungen durchzuführen: die Wärmebehandlungs-Einrichtungen werden dem Bauteil in Abmessung und Leistung angepasst.

Zur Durchführung von Wärmebehandlungen gibt es nationale und internationale Vorschriften, z. B. in Deutschland FDBR, VdTÜV, DIN, AD und TRD, in Frankreich CODAP, in Großbritannien BS, in den Niederlanden Stoomwezen und in den Vereinigten Staaten ASME und ANSI. Die gestiegenen Anforderungen an Qualität und Sicherheit verlangen immer häufiger eine vorherige exakte mathematische Berechnung der Wärmebehandlung in Form einer "Thermischen Finite Elemente Analyse" sowie ihre graphische Computerauswertung.



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